Der Erfolg in uns.

by Maren Meier | Blog voiceover

Warum bin ich so? Was ist denn falsch mit mir? Wieso kann ich nicht das was erfolgreiche Menschen können? 

So wie die ganzen Influencer, von denen ich alltäglich auf’s Butterbrot geschmiert bekomme, was die für einen tollen Mann, Frau, Kinder, Hund und Job haben. 

Wieso habe ich nicht ein Haus im französischem Landhaus Stil mit einem hübschen Pferdchen auf der Koppel davor und ein paar Hühnern die im Freien über den Hof stolzieren und von denen ich jeden morgen prächtige Bioeier braten könnte. 

Und wieso schaue ich mir überhaupt jeden Tag diese Stories an? Weil sie mich inspirieren? Klar, sie inspirieren mich zu Neid, zu Groll über mein eigenes Leben..   

Mit solchen Themen beschäftigen sich leider so viele junge und natürlich auch alte Menschen. Sie sind frustriert. Ein falsches Selbstbild, das ärgern über verpasste Chancen, Schicksalsschläge oder der eigene innere Schweinehund haben den Weg zur persönlichen Entwicklung versperrt. Wieso an sich arbeiten, die Ziele kann man ja doch nicht erreichen und Glück passiert doch nur anderen, mir nicht. Dafür bin ich gar nicht schlau, kreativ oder schön genug..

Man beschäftigt sich nicht mehr mit seinen Träumen und eigentlichen Zielen. Man schaut sich lieber auf Instagram und Co. das Leben von Anderen an. Man ertränkt sich in Wein oder anderen Spirituosen, nimmt Drogen, weil es einem kurzweilige Glücksgefühle beschert, man sich auf einmal lebendig fühlt und vielleicht in dem Moment das Selbstwertgefühl hat, dass man sich alltäglich wünschen würde. Überhaupt ist man im Rausch auf einmal nicht mehr so gelangweilt von seinem Leben. 

Und dann kommt das Erwachen, der Kater, die Realität -bäääm und man fühlt sich wieder elendig, klein, für nichts gut genug. Man nimmt sich vor jetzt, wo sein Körper sich krank anfühlt alles anders, alles richtig zu machen. Und dann kommt das nächste Wochenende und man ist ja immer noch gefangen in seiner Welt, mit den unerfüllten Wünschen. Man hat ja die Woche damit zugebracht auszukatern, sich mit den kaputten Gehirnzellen zur Arbeit zu schleppen und natürlich nicht einen Tag Zeit gehabt, damit anzufangen, an sich zu arbeiten. Und er ist eh schon wieder da, der innere Schweinehund, der dich wieder einknicken lässt .. mit dem nichts ändern.

Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer, man müsste nur ein mal mit alten Mustern brechen, sich selbst die Anerkennung schenken, die man verdient. Beginnen sich selbst wertzuschätzen und seine Einzigartigkeit zu erkennen. 

Denn jeder auf dieser Welt ist etwas ganz besonderes, schauen wir uns doch nur mal an, keiner gleicht dem anderen, sowohl physisch als auch psychisch. Wir sind alle verschieden und damit Einzigartig. Ich glaube fest, dass wir alle hier auf Erden eine Mission haben, ein Talent, dass schon immer in uns steckt, dass nur gespürt werden muss. Viellicht haben wir es schon mal gespürt und dann wieder verdrängt?  

Wenn wir alle anfangen mehr in uns hinein zuhören, das Handy mal wieder öfter aus der Hand zu legen, vertrauen in unser eigenes Können zu stecken und eine innere Stabilität herstellen können, dann ist das die Basis für erfüllte Beziehungen, für beruflichen Erfolg, eben für alle Ziele die wir im Leben erreichen möchten.  

Denn wir sind einzigartig und können alles sein, was wir wollen!